5 Fragen an mich selbst bei Corona Müdigkeit und Corona Gereiztheit

Mental auftanken - Gedanken zu aktuellen Themen


Als ich kürzlich bei herrlichem Frühlingswetter unter blühenden Kirschbäumen in der  menschenleeren Stadt unterwegs war, hat mich Freude über die Blütenpracht und zugleich Traurigkeit ergriffen. Wer hätte es für möglich gehalten, dass sich unser Leben so schnell derartig verändern könnte?

 

Es gibt immer mehr Menschen, die mir erzählen, dass sie Corona müde sind, sich zermürbt fühlen. Der anfängliche Schwung, diese Krise gemeinsam zu meistern, habe nachgelassen. Es sei wie Leben ohne Spaß, so sagte es ein junger Mann. Die Situation zehrt an Vielen von uns. Gereiztheit nimmt zu. Jeder erlebt es anders. Für Viele ist diese Zeit mit Konflikten verbunden, die Stress verursachen.

 

Was könnte jetzt hilfreich sein?   Es kann  beispielsweise gut tun, sich selbst konkrete Fragen zu stellen,  um einerseits eigenes Unwohlsein unter die Lupe zu nehmen, aber andererseits den Blick auf das zu lenken, was gut ist, auch unter den derzeitigen Corona Bedingungen. Das ist wichtig, denn eine positive Stimmung trägt wesentlich zu unserer Gesundheit bei.

 

  • 5 Fragen an mich selbst:

    1. Worunter leide ich in dieser Corona Krise am meisten?

    2. Was tut mir in dieser Zeit besonders gut?

    3. Wo habe ich etwas Neues entwickelt, das ich beibehalten will?

    4. Wie will ich über mein jetziges Verhalten nach der Krise denken?

    5. Wofür bin ich heute dankbar?

 

Probieren Sie es aus, welche Wirkung diese Fragen auf Sie haben. Vielleicht werden Sie überrascht sein, denn „Unsere Energie geht dahin, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken.“ Milton Erickson.

Mit herzlichen Grüßen

 

Ulrike Arras

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